Startseite | Impressum

Glanzvolles Jahrzehnt 1987 - 2000

Konzerte berühmter Sinfonie- und Kammerorchester

Zahl und Rang der großen Orchester- und Kammerorches- terkonzerte im Jubiläumsjahr 1987/88 beeindrucken: Süd- westdeutsches Kammerorches- ter Pforzheim (29. Okt. 1987), die Slowakische Philharmonie (12. Nov. 1987), das Philharmonische Kammerorches- ter Prag (8. Dez. 1987), das Züricher Kammerorchester mit Margarita Höhenrieder (Klavier) und Guy Touvron (Trompete) (16. März 1988), die City of London Sinfonia mit Myriam Eichberger (Altblockflöte) und Klaus Thunemann (Fagott) (21. April 1988) und das Bruckner-Orchester Linz (16. Mai 1988). An herausragender Stelle stand wie eh und je das Quartett, in diesem Jahr das Melos-Quartett mit einer unvergesslichen Wiedergabe des Streichquar- tetts op. 3 des noch jungen Alban Berg (25. Nov. 1987). Ein Reichtum sondergleichen entfal- tete sich in den Konzerten herausragender Solisten und jenen kammermusikalischer Ensembles, genannt seien das álvarez - Klavierquartett (30. Sept. 1987), das Concertino München (8. Nov. 1987) mit Florian Sonnleitner (Violine). Wie jedes Jahr wurde auch diesmal das Konzert junger Künstler wegen der noch nicht zur Routine gewordenen Beiträge der Bewerber und der abwechslungsreichen Stückaus- wahl zum Erlebnis. Das Konzert des Windsbacher Knabenchors (11. Mai 1988) stand in der Reihe großer Chöre in Ingolstadt, nicht zuletzt auch wegen des Vergleichs mit ambitionierten und erfolgreichen Ingolstädter Chören wichtig. Und nicht zu vergessen, dass Rascher Saxophone Quartet (24. März 1988) in der später leider wieder aufgegebenen Musica viva - Reihe.

Das Programm 1987/88 war Auftakt zu einem glanzvollen Jahrzehnt gewesen, für das hier nur Beispiele genannt werden konnten. Die im folgenden beigefügten Daten sind mehr als Chronistenpflicht, in ihnen spiegelt sich die rückblickende und vorausschauende Politik des Veranstalters mit dem sicheren Gefühl für den oft nicht wiederkehrenden Kairos. An der Spitze der Liebe des Publikums standen wiederum die Konzerte großer Symphonie- und Kam- merorchester: in der „Spielzeit" 1988/89 das Norwegische Kammerorchester Oslo (9. Nov. 1988), das Moskauer Kammer- orchester (6. Dez. 1988), die Bamberger Symphoniker (22. Febr. 1989), das Sinfonie- orchester Novosibirsk (6. März 1989), das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim (6. April 1989), die Concerto Soloists of Philadelphia (20. April 1989). - 1989/90: das Kurpfälzische Kammerorchester Mannheim (28. Sept. 1989), das Radio - Symphonie-Orchester Ljubljana (13. Okt. 1989), das Symphonieorchester des Bay- erischen Rundfunks unter Sir Colin Davis (18. Nov. 1989), die Camerata Bern (12. Dez. 1989), die Sinfonia Varsovia (7. Juni 1990), die Musica Antiqua Köln (20. Juni 1990). -1990/91: die Philharmonie Lodz (5. Okt. 1990), das Orchester des Tschaikowsky -Konservatoriums Moskau (17. Okt. 1990), die Israel Sinfonietta (3. Dez. 1990), die Westdeutsche Sinfonia (4. März 1991), das Bruckner - Orchester Linz (21. Juni 1991). -1991/92: die Virtuosi Saxoniae unter und mit Ludwig Güttler (26. Sept. 1991), die Jenaer Philharmonie (26. Nov. 1991), die Zagreber Solisten (10. Dez. 1991), das Orchestre Philharmonique de Liege (13. Mai 1992). - 1992/93: Das National Symphony Orchestra of Jreland (30. Sept. 1992), das Orchester des 18. Jahrhunderts unter Franz Brüggen (27. Okt. 1992), das Festkonzert „70 Jahre Konzertverein" des Georgi- schen Kammerorchesters unter Liana Issakadze u. a. mit Alfred Schnittkes Concerto grosso (12. Nov. 1992), das Staatliche Symphonieorchester Russland (20. Nov. 1992),

die Wiener Streichersolisten der Wiener Philharmoniker (7. Dez. 1992), das Amsterdam Baroque Orchestra unter Ton Koopman (18. Dez. 1992), das Sinfonieorchester des Bolschoi-Theaters Moskau (5. März 1993), die London Brass mit einem Programm von Johann Hermann Schein bis zu den Beatles (24. März 1993), das Bach Collegium München unter und mit Florian Sonnleitner und András Adorján (Flöte) (6. Mai 1993). - 1993/94: das Münchener Kammerorchester (30. Sept. 1993), das Akademische Sinfonie-Or- chester der Philharmonie Novosibirsk (22. Okt. 1993), das Slowakische Kammeror- chester (6. Dez. 1993), das Ural State Philharmonie Orchestra (16. März 1994), das Philharmonische Orches- ter der Staatsoper Kiew (15. April 1994), die Sinfonia Varsovia (5. Mai 1994). - 1994/95: das BRT Philhar- monic Orchestra Brüssel (5. Okt. 1994), das Kammeror- chester C. Ph. E. Bach aus Berlin (18. Okt. 1994), die Polnische Kammer-Philhar- monie (6. Dez. 1994), die Rumänische National-Philhar- monie Jasi (8. März 1995), das Freiburger Barockor- chester (4. April 1995). - 1995/96: die Böhmische Kammer-Philharmonie (29. Sept. 1995), das Nationale Symphonie-Orchester der RAI (12. Okt. 1995), die Westdeutsche Sinfonia (19. Okt. 1995), das El Paso Symphony Orchestra (8. März 1996), das Prager Kammerorchester (24. April 1996), die Bamberger Symphoniker (12. Mai 1996). -1996/97: die Staats-Philharmonie Krakau mit der Sängerin Annette Seiltgen, einer ehemaligen Ingol- städterin (1. Okt. 1996), die Sinfonia Varsovia (18. Okt. 1996), das Kammerorchester der Staatskapelle Dresden (13. Nov. 1996), die Deutsche Kammerphilharmo- nie Bremen mit dem Geiger Christian Tetzlaff (4. Dez. 1996), das Rundfunk Sinfo- nie Orchester Saarbrücken (26. Febr. 1997), das Sin- fonie Orchester Novosibirsk (12. März 1997). - 1997/98: das Malmö Symphonie Orchestra (29. Sept. 1997), die American Sinfonietta mit den Solisten David Hickman (Trompete) und Pepe Romero (Gitarre) (17. Nov. 1997), die Musica Antiqua Ambergensis (7. Febr. 1998), das Kam- merorchester Stravaganza Köln (Barockmusik) (18. März 1998), das National Orches- tra of Ireland (31. März 1998), das Rundfunk Sinfo- nieorchester Warschau (24. April 1998), das Bachor- chester des Gewandhauses Leipzig (19. Mai 1998). - 1998/99: das Suk-Kammer- orchester Prag (15. Okt. 1998), die Deutsche Kam- merphilharmonie Bremen (12. Nov. 1998), die Amsterdam Sinfonietta (3. Dez. 1998), das Münchener Kammeror- chester (12. März 1999), das Südwestdeutsche Kammer- orchester Pforzheim mit Michala Petri (Blockflöte) (13. April 1999), die Akademie für Alte Musik Berlin mit dem Countertenor Andreas Scholl (29. April 1999). - 1999/2000: Festival Strings Luzern (25. Nov. 1999), die Israel Camerata (21. März 2000), die Capella Istro-Politana, Bratislava (1. April 2000), das Russische Staatl. Sinfonie-Orchester (6. Mai 2000). -2000/2001: Das Georgische Kammerorchester (26. Sept. 2000), das sich durch seine Niederlassung in Ingolstadt als unschätzbarer Gewinn auch für die Stadt erweisen sollte, das Orchestre Philharmonique de Liege (18. Nov. 2000), die Deutsche Kammerakademie Neuss unter Krzysztof Penderecki (2. März 2001) und die Stuttgarter Philharmoniker (27. April 2001).