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Jahre der Bewährung 1924 bis 1928

Dieses Riesenangebot ließ sich auf die Dauer nicht durchhalten. In der Saison 1924/25 pendelte die Planung auf ein halbes Dutzend Konzerte ein, und dabei blieb es. Die ganz großen Ereignisse freilich fehlten zwischen 1924 und 1928. Wiederholt wurde das Wendling-Quartett verpflichtet. Die Konfrontation mit moderner Musik vernachlässigte man nie. Das „Münchner Streichquartett" spielte unter anderem das F-Dur-Quartett von Ravel und am Tag darauf Hindemiths Quartett C-Dur, op. 16. Das Schiering-Quartett aus Würzburg stellte sich mit Hindemiths f-Moll-Quartett, op. 10, vor. Von Instrumentalisten und Sängern seien besonders die Namen Hedwig Faßbender, Jos. Disclez, Heinrich Rehkemper und Luise Willer genannt. Ein Glanzpunkt im Konzertvereinsprogramm war eine Aufführung der großen Bruckner-Messe in f-Moll im Münster mit auswärtigen Solisten unter der Leitung des hiesigen Chordirektors Jakob Wiedmann.